Reformen

Aus unserer Sicht sind keine grundlegenden Reformen am 2006 eingeführten Bremer Wahlrecht nötig. Das Wahlrecht funktioniert, es wird verstanden und es wird von den Wählerinnen und Wählern genutzt. Es sollte allerdings kleinere Korrekturen geben, die dafür sorgen, dass die Zahl der ungültigen Stimmen sinkt. So könnten z.B. in dem Fall, dass ein Wähler, der 5 Stimmen an SPD-Kandidaten vergeben hat und auch in der Kopfstimme 5mal für die SPD gestimmt hat in Zukunft als gültig anerkannt werden, weil hier der Wählerwille klar erkennbar ist. Bislang wurden solche Stimmen für ungültig erklärt.