Beim Bürgerentscheid beteiligten sich 30,59 Prozent. 1.193 Bürger/innen stimmten für das Bürgerbegehren (58,48 Prozent) und 847 Bürger/innen stimmten mit nein (41,52 Prozent). Das Zustimmungquorum lag bei 1.339 Stimmen, die aber verfehlt wurden. Vermutlich wäre dieses Quorum bei einer Zusammenlegung mit einer Wahl erreicht worden. Das zeigt, wie zufällig dieses Quorum sich auf die Ergebnisse von Bürgerentscheiden auswirkt. Es gehört daher abgeschafft, denn bei Wahlen entscheidet ja schließlich auch die Mehrheit!
Formalrechtlich kann die Gemeinde den Bürgersaal jetzt bauen wie geplant.


