FragDenStaat.de für Bremen gestartet!

Der erste Advent hält für Bürgerinnen und Bürger in Bremen ein ganz besonderes Geschenk bereit: Sie können ab sofort über FragDenStaat.de/Bremen Anfragen an Kommunal- und Landesbehörden über eine zentrale Internetseite stellen. Mit ein bisschen Glück haben sie so wichtige Informationen der Behörden unter dem Weihnachtsbaum.

Das unabhängige Portal der Open Knowledge Foundation Deutschland ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, Anfragen nach den Informationsfreiheitsgesetzen (IFG) an Behörden zu stellen. Die Antwort der Behörde wird automatisch an die Plattform geleitet und dort zusammen mit der Anfrage des Nutzers veröffentlicht. Auch Bremen ist jetzt in das Portal eingebunden. Damit ist es das achte Bundesland, in dem Bürgerinnen und Bürger über FragDenStaat.de Anfragen an Behörden stellen können.

"FragDenStaat.de ist zu einer zentralen Sammelstelle für Anfragen und Antworten nach dem Informationsfreiheitsgesetz geworden. Seit dem Start des Portals im August 2011 wurden über 4000 Anfragen gestellt. Diesen Erfolg wollen wir in Bremen fortsetzen“, erläuterte Arne Semsrott, Koordinator FragDenStaat.de von der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Informationsfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil demokratischer Teilhabe. FragDenStaat.de/Bremen erleichtert es Bürgerinnen und Bürgern, Informationen der Kommunal- und Landesbehörden einzufordern, so zum Beispiel über geplante Infrastruktur- und Bauprojekte. Trotzdem ist das IFG in Bremen noch verbesserungswürdig. Mehr Demokratie fordert, dass Behörden eine aktivere Informationspolitik bestreiten. Außerdem müssen Anfragen nach dem IFG grundsätzlich kostenlos sein.

FragDenStaat.de soll die Rechenschaftspflicht der öffentlichen Verwaltung stärken. Gleichzeitig sollen Verbesserungen des Gesetzes den Schutz vor Manipulation und Korruption erhöhen. Das Informationsfreiheitsgesetz in Bremen ist in seiner aktuellen Fassung seit dem 02.01.2012 in Kraft. Mehr Demokratie fordert gemeinsam mit der Humanistischen Union und Transparency eine Reform des IFG nach Hamburger Vorbild.

Zur Open Knowledge Foundation Deutschland

Die Open Knowledge Foundation (OKFN) setzt sich für die Veröffentlichung, Nutzung und Wiederverwendung von offenem Wissen ein. Um diese Ziele voran zu treiben arbeiten wir an Technologien, die eine größere Transparenz des öffentlichen Lebens ermöglichen und mehr Beteiligung von Bürgern gewährleisten.

Mitmachen? Mitmachen!

Wir kämpfen für ein Demokratie-Update mit direkter Demokratie, regelmäßiger Bürger-Beteiligung, der Transparenz staatlichen Handelns und einem bürgerfreundlichen Wahlrecht. Auch in Bremen und Niedersachsen.

  • Bestellen Sie unser kostenloses Infopaket mit Grundlagenheft!
  • Abonnieren Sie unseren Newsletter. Damit Sie immer wissen, was los ist.
  • Werden Sie Mitglied: Aktiv oder Fördermitglied, das ist Ihre Wahl!
  • Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.
  • Unterstützen Sie unsere aktuelle Kampagne "Rettet unsere Stimmen" (für die Einführung der Ersatzstimme)

Wir freuen uns auf Ihren Support!