Open Data in Bremen: was zuerst?

Open Data ist in aller Munde. Es geht um die Bereitstellung von öffentlichen Daten zur Weiternutzung durch Bürger, Vereine, Medien, Firmen etc. In Bremen wurde jetzt eine Online-Konsultation gestartet, die herausfinden soll, welche Daten von der öffentlichen Verwaltung vorrangig veröffentlicht werden sollen.

Im Auftrag der Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen, Karoline Linnert, führt das Institut für Informationsmanagement Breme (ifib) seit heute eine Online-Konsultation über Prioritäten bei der Bereitstellung Offener Daten durch die bremische Verwaltung durch. Damit soll das bisherige Angebot auf www.daten.bremen.de ergänzt werden.

Ziel und Inhalt der Konsultation
Da die Bereitstellung von Daten im Internet zur Weiterverarbeitung mit erheblichem Aufwand für die Verwaltung verbunden ist, müssen Prioritäten gesetzt werden. Diese sollen sich daran orientieren, welcher Beitrag mit der Nutzung dieser Daten zu größerer Transparenz der Verwaltung geleistet werden kann. Dazu würde die Verwaltung gerne wissen, wer mit welchen Daten wie und für wen zu mehr Transparenz beitragen will. Die Bremerinnen und Bremer sind nun eingeladen, dies dem ifib in den nächsten vier Wochen mitzuteilen.

Dabei wird davon ausgegangen dass vor allem solche Daten in Frage kommen, die bisher schon von der Verwaltung in Berichten, Plänen und anderen Dokumenten verwendet werden, und als Rohdaten eine Überprüfung oder Gegenüberstellung mit anderen Daten erlauben. Daher knüpft die Konsultation an bereits veröffentlichte Dokumente der Ressorts der Bremischen Verwaltung an. Selbstverständlich können Sie auch Ergänzungen vornehmen, falls Sie Dokumente oder Daten vermissen, von denen Sie wissen bzw. vermuten, dass sie in der Bremischen Verwaltung vorhanden sind.

Was Sie tun können
Diese erste Phase der Konsultation ist auf vier Wochen, bis zum 6. April begrenzt. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Klicken Sie einfach auf www.stateboard.de/opendata, browsen Sie durch die Ressorts und Arbeitsgebiete ( = Themenfelder), schauen Sie sich die vorausgewählten Dokumente an und überlegen Sie, zu welchem Sie gerne Rohdaten hätten. Klicken Sie dann auf "Daten vorschlagen" und beantworten die Fragen nach Ihren Nutzungsideen. Sie können sich (vorher) auch die bereits eingegangenen Vorschläge anschauen.

Wie es weiter geht
Nach einer Prüfung der eingegangenen Vorschläge auf rechtliche Zulässigkeit und technische Machbarkeit durch die Verwaltung sollen in einer zweiten Phase dann Prioritäten in Form einer Abstimmung gebildet werden. Diese ist für die Zeit vom 28. April bis 18. Mai vorgesehen und wird eine Registrierung erfordern. Die Ergebnisse werden dann Ende Mai auf einer öffentlichen Veranstaltung in Bremen vorgestellt.

Je mehr Teilnehmer, um so besser
Die Initiatoren der Online-Konsultation freuen sich, wenn Sie Ihnen bekannte Personen oder Institutionen auf diese Konsultation hinweisen. Sie können dazu diese Mail weiterleiten oder auf den Webseiten der Konsultation das entsprechende Formular verwenden:

www.stateboard.de/opendata/einladung.cfm

Fragen und Anregungen zu diesem Projekt werde gerne entgegen genommen.

Kontakt
Prof. Dr. Herbert Kubicek
Institut für Informationsmanagement Bremen Gmbh (ifib)
Am Fallturm 1

28359 Bremen
Tel 0421 218 56575
Fax 0421 218 56599

E-Mail kubicek@ifib.de
Web: www.ifib.de

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